Ich bin jetzt schon seit 6 Wochen mit kurzer Unterbrechung krank und ich hab echt keine Lust mehr. Müsste morgen eigentlich zum Arzt, um mir noch mal Antibiotika geben zu lassen. Ich weiß aber noch nicht ma, wie ich's dort hin schaffen soll.
Das kotzt mich alles so an und schränkt mich so wahnsinnig ein. Dann noch der ganze andere Stress drumherum und das Gefühl, dass es eigentlich keine Sau interessiert - WIRKLICH INTERESSIERT- wie es mir geht. Und den EINEN schon mal gar nicht. Dem geht's gut, scheinbar alles was von Bedeutung is.
Ich fühl mich total einsam und mit meinem bekackten Leben allein gelassen und weiß nicht mehr wohin mit dem ganzen Ballast. Nichts funktioniert, ständig stürzen ganze Felsen auf meinen Weg. Einen weggeräumt, kommen gleich zwei Berge hinterher.
Ich meine, mach ich es mir selbst so schwer oder ist es nur eine unglückliche Reihe von beschissenen Zufällen? Ich weiß langsam wirklich nicht mehr wo die Ursache oder vielmehr der GRUND liegt.
Wie lange kann das nach 17 schweren und 7 sau schweren Jahren noch weitergehen??? Kommt vor dem engültigen Finale noch mal zur Abwechslung ne schöne Phase oder zieht sich das bis zum Ende so durch?
Oh man, und dabei stell ich doch gar keine hohen Ansprüche. Nur nicht alleine sein und ein bisschen gesünder oder eins von beiden. Ich fahr jetzt schon seit Jahren auf Reserve und dabei bin ich grad mal 24, da sollte man doch noch fröhlich durch die Welt rennen und den größten Spaß seines Lebens haben. Aber die schönste Zeit meines Lebens wurde mir schon ordentlich versaut. Nicht mehr zurückzubringen. Kein Nachholen. Tote Zeit im Krankenhaus, Reha, immer irgendwo in der Hölle, verbunden mit körperlichen und seelischen Schmerzen. Und von Beaknnten, Verwandten und Freunden gab's immer mit nem fetten Grinsen nen Schlag auf die Schulter kombiniert mit : "Du bist doch ne starke Frau, ne Kämpferin, du schaffst das schon, das weiß ich!" Jaaaaaaha, das glaubt ihr. Ich lach mich tot- wie kann man so wenig Menschenkenntnis haben. Wenn man mir auch nur 5 Minuten zuhört, weiß man, dass ich ganz weit von ner Kämpfernatur entfernt bin und eher zu der Jammerlappenfraktion gehöre. Aber so isses für die natürlich einfacher, da muss man sich keine Sorgen machen. Keine Initiative zeigen. "Du schaffst das schon alleine, da kann dir auch keiner helfen." So geil die Sprüche, echt. Sich immer schön aus der Verantwortung ziehen, wenn's ernst wird und das natürlich noch ohne schlechtes Gewissen, weil sie's ja tatsächlich auch noch so meinen wie sie es sagen. Unglaublich. Und wenn man dann irgendwann entschieden hat, dass man es eben nicht schafft und lieber nen Abgang macht, dann is das Geheule groß. "Warum hat er/sie denn nichts gesagt. Ich hätt ihm/ihr doch gerne geholfen. Geht einfach so und hinterlässt sooo viel Schmerz." Die sind dann auch noch sauer! Die Ärsche! Wie ich sowas hasse. Erst jahrelang weghören und wegsehen und dann auch noch sauer sein und so tun als hätte es nicht einen einzigen Hilferuf gegeben... Unglaublich, wie man sich so von der Realität abschotten kann.
Wo sind denn bitte all die feinfühligen Menschen, die mit OFFENEN Augen durchs Leben gehen? Schmerz erkennen und sich zumindest für ne Ablenkung die Zeit nehmen?
Ich hasse mein Leben. Ich hasse es wirklich. Wo ich auch ansetze, es will sich einfach nicht lebenswert machen lassen. Und ich wünschte ich hätte jemanden, der das erkennt und mich mal in den Arm nimmt, mich ein kleines Stück durch diese Scheiße begleitet.
WEIL
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